zur Startseite - klick hier"Islamische Netzwerke in der Bundesrepublik Deutschland".

Vortrag /  OT 21 Mainz

Am 4. Oktober 2004 waren auch einige Old Tabler Gast bei der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e. V., Arbeitskreis Mainz. Nach der Begrüßung durch Herrn Carl Hopmann sprach Herr Dr. Udo Ulfkotte, freier Journalist, zu dem Thema "Islamische Netzwerke in der Bundesrepublik Deutschland".

Zunächst geht der Referent auf die Geschichte ein und anschließend auf das Netzwerk.

Laut Muhammad ist der Islam die von Allah verheißene Ordnung, die den Islam gegenüber anderen Religionen überlegen macht und all das bringt, was den Menschen glücklich macht. Die Verheißungen trafen indes nicht ein. Die "Ungläubigen" herrschten nicht nur als Kolonialmacht über Teile der islamischen Welt, vieles (Wohlstand, Wissen, Macht u. ä. m) geht an ihr vorbei. Viele Muslime, auch in der Türkei nach Atatürk, fragen sich, wie ist es zu schaffen ist, daß die Verheißungen Allahs eintreffen, damit der Islam überall in der Welt (wieder) die ersten Plätze einnimmt, denn der Koran ist göttlich und kann keinen Irrtum enthalten. Die Muslime fühlen sich bedroht durch die sich verändernde Welt um sie herum und durch die Doppelzüngigkeit des Westens.

Alles fing mit den Muslimbruderschaften an, die sich zuerst radikalisierten (radikaler Haß). Fast alle radikalen heutigen Führer kommen ursprünglich aus einer Muslimbruderschaft, was zu den sich bildenden Netzwerken wesentlich beiträgt. Die Teilmengen dieses Netzwerks erscheinen jeweils unter unterschiedlichen Namen. Allen gleich ist der Radikalismus bis zum "Dschihad", dem angeblich "Heiligen Krieg".

Auch Europa befindet sich im Visier dieser Gruppen, nicht primär, noch nicht. Die schleichende Unterwanderung auch Deutschlands durch den islamischen Extremismus kann an vielen Orten und in vielen islamischen Organisationen und bis in die Gebetshäuser hinein beobachtet werden. Dabei sollte aber auch bedacht werden, daß von den 3,5 Mio. Muslimen allein in Deutschland die weit überwiegende Mehrheit friedliebend ist. Bedauerlicherweise sind die Grenzen fließend.

Die Muslime einschließlich der Schriftgelehrten sollten nach Ansicht des Referenten mit den westlichen demokratischen Kräften zusammenarbeiten, um die Radikalen zu isolieren. Aber Vorsicht, den Muslimen soll im Dialog mit Nichtgläubigen erlaubt sein, zur Verbreitung des Islams auch zu lügen, zu betrügen, zu tricksen, zu mogeln etc..

 

Da wir Gast der Deutschen Atlantischen Gesellschaft waren, noch einige Hinweise:

Die "Deutsche Atlantische Gesellschaft e. V.", 1958 gegründet,

"fördert die Bestrebungen des Atlantischen Bündnisses um Frieden, Sicherheit, Stabilität auf der Grundlage von Freiheit, Demokratie, Menschrechte und Rechtsstaatlichkeit

unterstützt die Gestaltung einer umfassenden, gerechten und dauerhaften Friedensordnung für ganz Europa

strebt eine intensive Kooperation im Bereich der militärischen Sicherheit und eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU zur Stärkung des europäischen Pfeilers der Allianz an

setzt sich für die Integration der neuen NATO-Mitglieder in das transatlantische Bündnis ein

pflegt auf internationaler Ebene die Zusammenarbeit mit anderen internationalen Atlantischen Gesellschaften, die in der Atlantic Treaty Association (ATA), der internationalen Dachorganisation aller Atlantischen Gesellschaften, zusammengeschlossen sind".